Pressemitteilung

 

   
   

v.l.n.r. bei der alljährlichen Pressekonferenz:
Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, Prof. Dr. Werner Kern, Prof. Dr. Wolfgang Koenig, Prof. Dr. Susanne Grundke, Dr. Cornelia Jaursch-Hancke, Prof. Dr. Armin Steinmetz, Prof. Dr. David Schilling
Moderation: Annette Bäumler

 

Fortbildungsveranstaltung
Innere Medizin – fachübergreifend –
Diabetologie grenzenlos

  

(München, 8. Februar 2019) Am 8. und 9. Februar 2019 findet in München zum
8. Mal die Fortbildungsveranstaltung „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ statt. Experten aus unterschiedlichsten medizinischen Schwerpunkten präsentieren und diskutieren die aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Diabetologie und den damit verbundenen Erkrankungen. Die zwei Tage im Hotel Hilton Munich Park bieten wieder eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit für die tägliche Patientenversorgung in Klinik und Praxis.

„Das wesentliche Anliegen unserer inzwischen schon zur Tradition gewordenen Fortbildungsveranstaltung ist es, ausgehend vom Kristallisationspunkt Diabetes mellitus, Diagnostik und Therapie erkrankter Menschen optimal zu gestalten, die Schnittstellen zu anderen Erkrankungen der Inneren Medizin und angrenzenden Gebieten gebührend zu berücksichtigen“, so Professor Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger (München), wissenschaftliche Leiterin des Kongresses der vom Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) ausgerichteten Veranstaltung. „Dazu sind weiterhin viele organisatorische und insbesondere gesundheitspolitische Schritte von größter Bedeutung, um der zunehmenden „Ökonomisierung der Medizin“ vorzubeugen. Für mich ist ganz entscheidend: Der Patient bleibt im Mittelpunkt aller Diagnostik und Behandlung“, so Schumm-Draeger.

Schwerpunkte am 8. und 9. Februar sind deshalb nicht nur die aktuellsten therapeutischen Möglichkeiten der Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes. Wie dem breiten Themenspektrum zu entnehmen ist, werden die interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Stoffwechsel- und kardiovaskulären Erkrankungen, einschließlich neuer Entwicklungen in der Therapie von Adipositas und Lipidmanagement, aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt und in die klinische Praxis übersetzt. Es reicht von der Vorbeugung bis zur umfassenden Behandlung des multimorbiden Menschen. Es werden die Schnittstellen von Diabetologie und Gefäßmedizin eingehend interdisziplinär diskutiert und klinisch-praktisch besprochen.

Auch die Berührungspunkte der Diabetologie mit verschiedensten internistischen Schwerpunkten und anderen Gebieten der Medizin werden in verschiedenen Symposien behandelt, so die Schnittstelle zur Gastroenterologie, zur Onkologie im Hinblick auf das Risiko maligner Erkrankungen bei Menschen mit Diabetes, Autoimmunerkrankungen, einschließlich rheumatischer Erkrankungen und zur Zahnmedizin. Was bedeutet Diabetes und Schwangerschaft aus Sicht des Diabetologen und des Gynäkologen? Auch die jüngsten Neuentwicklungen der Diabetestechnologie stehen auf dem Veranstaltungsplan. Ein Telemedizinisches Konzil befasst sich mit dem Thema Diabetischer Fuß.

Selbstverständlich werden in mehreren Symposien die neuesten Entwicklungen einer modernen und sicheren Diabetestherapie dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Problematik der Hypoglykämien sowie der Entwicklung von mikro- und makrovaskulären Erkrankungen und deren Therapie. „Insgesamt ist Typ 2 Diabetes langfristig nur gut therapierbar, wenn die unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen noch enger zusammenarbeiten. Dies ist mit den heute zur Verfügung stehenden modernen Medikamenten gut zu erreichen“, so Schumm-Draeger.

Trotz aller Anstrengungen steigt die Zahl der Menschen mit Typ 2 Diabetes seit Jahren bedauerlicherweise kontinuierlich an, die Zahlen sind alarmierend. Eine Erhebung der internationalen Diabetes-Federation (1) in 2017 hat ergeben, dass weltweit bei den 20-79jährigen 425 Millionen Menschen an Diabetes leiden. 2045 wird mit 629 Millionen

Diabetikern gerechnet. In Deutschland gibt es jeden Tag fast tausend Neuerkrankungen (2). In einer weiteren Studie wurde festgestellt, dass bereits 2010/2011 10 Prozent der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkasse für die Behandlung von Menschen mit Typ 2 Diabetes aufgewendet werden mussten (3).

„Dies macht immer mehr deutlich, welche großen Herausforderungen für alle Beteiligten die Prävention, Früherkennung und Bekämpfung u.a. von Typ 2 Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, Lipidstoffwechselerkrankungen und Übergewicht darstellen“, so Professor Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger, „dies erklärt auch den Erfolg und die Notwendigkeit unserer Fortbildungsveranstaltung“.

Zusammenfassung:
Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Innere Medizin – fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ am 8. und 9. Februar 2019 in München steht die enorm wichtige interdisziplinäre Prävention, Diagnostik und Therapie. Alle Aspekte einer ganzheitlichen Medizin unter Einbindung sämtlicher Schwerpunkte der Inneren Medizin und aller angrenzenden medizinischen Gebiete werden diskutiert. Dieses Zusammenspiel aller medizinischen und sozialen Fachbereiche ermöglicht eine optimale Versorgung des Betroffenen, auch bei Vorliegen einer chronischen Erkrankung, wie zum Beispiel des Diabetes.

 


Quellen:

  1. IDF Diabetes Atlas 8 th Edition 2017, www.idf.org
  2. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
  3. Jacobs E et al. Healthcare Cost of Type 2 diabetes in Germany. diabetes medicine 2017; 34: 855-861 und

Diabetes Informations Dienst des DDZ, 9. Januar 2018

Weitere Quellen bei den Referenten

 

Weitere Auskünfte:
Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger
Tel. 089 443889200 Email schumm-draeger@zim-fuenf-hoefe.de
ZIM Fünf Höfe, Theatinerstr. 15, 80333 München
oder
Annette Bäumler, TOPICRelations
Tel. 089 6493856 Email baeumler@topic-relations.com
Dr.-Kurt-Huber-Str. 22, 82031 Grünwald